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Tourvorschläge/Programm
Ankunft – siehe Transport in Dänemark
1. Tag Quer durch die Marsch Auf der Fahrt durch die Marsch sollte man Ballum Enge und die Tonderner Marsch besuchen. Im Hinterland des Wattenmeers liegt die Marsch. Auf den Feldern kann man große Schwärme von Weißwangengänsen, Graugänsen und Kurzschnabelgänsen beobachten. Der Tag wird bei Sonnenuntergang mit „Sort Sol“ beendet (dt.: schwarze Sonne – ein Phänomen, bei dem sich bis zu 1 Millionen Stare versammeln, die mit ihrem Luftballett die Sonne verdunkeln können) (siehe Bild).
2. Tag Wattwanderung bei Mandø mit Beobachtung der Watvögel Mitten in Dänemarks größtem Natur- und Vogelschutzgebiet, dem Wattenmeer, liegt Mandø, die kleinste der bewohnten Inseln im dänischen Wattenmeer. Am Mandø Ebbevej, Bereits auf dem Weg nach Mandø, ob man nun über den Ebbevej oder den Låningsvej kommt (beide Wege werden bei Hochwasser überschwemmt – den Mandø-Bus nutzen), sollte man die Augen offen halten. Der Steinwälzer hält sich häufig auf den Wegen auf, und in den Faschinen des Låningsvej sitzen oft sowohl Wanderfalken als auch Kormorane und Eiderenten. Das Land vor den Dünen und Deichen ist Brutplatz für insbesondere Rotschenkel, Kiebitze, Seeschwalben, Möwen und Säbelschnäbler, und selbstverständlich den allgegenwärtigen Austernfischer, im Dänischen auch „Mandøpigerne“ oder „Mandøstorken“ (Mädchen oder Storch von Mandø) genannt. Im östlichen Vorland der Insel brüten sowohl Küstenseeschwalben als auch Flußseeschwalben. Hinter Deichen und Dünen brüten u. a. Graugänse, Reiherenten, Eiderenten, Sumpfohreulen, Rohrweihen und Uferschnepfen. Auf einem Spaziergang oder einer Fahrradtour um die Insel (
3. Tag Die Vögel auf Rømø - siehe Kartenübersicht Ein ganzer Tag auf Rømø, der südlichsten Insel im dänischen Teil des Wattenmeers. Auf Rømø findet man fast alle Landschaftstypen auf einem sehr kleinen Gebiet. Man kann also nicht nur unglaublich viele Meeres- und Watvögel beobachten, sondern auch Wiesenvögel, Singvögel und Gänse – das ganze Jahr über, einschließlich dem Ziegenmelker in der Pflanzung von Kirkeby. Mit einem Teleskop ausgerüstet beginnt man damit, das Wattenmeer direkt beim südlichen Parkplatz auf dem Damm nach Rømø zu erkunden. In der Biegung des Damms haben die Watvögel einen Hochwasserrastplatz, und vom Parkplatz aus hat man die Möglichkeit, sehr große Schwärme rastender Watvögel aus nächster Nähe zu beobachten. Gleichzeitig hat man vom Parkplatz aus jederzeit eine hervorragende Aussicht über den gesamten Südteil des Wattenmeers, die Wattflächen und das dortige Vogelleben. Bitte den Gezeitenkalender beachten, da die Vögel am besten bei steigendem Wasser zu beobachten sind. Danach führt die Fahrt in Richtung Westen zum Strand, an dem man während der Vogelzugzeiten im Frühling und Herbst die Watvögel aus nächster Nähe beobachten kann - besonders bei Ostwind. Austernfischer, Pfuhlschnepfen und Strandläufer laufen am Ufer entlang. Im Herbst kann man bei kräftigem Südwestwind auch Scharen von Meeresvögeln beobachten; Baßtölpel, Raubmöwen, Sturmtaucher u. v. a. m. kommen ganz dicht ans Ufer. Versuchen Sie, im Schilf im westlichen Teil des Småfolksvej Rohrdrommeln oder Sumpfvögel zu entdecken. Halten Sie Ausschau nach der Wiesenweihe, die oft auf den Heideflächen nach Nahrung sucht. Nach dem Besuch des Småfolksvej fährt man zu den Wiesen Stormengene. Hier auf den südlichsten Strandwiesen auf Rømø wird man die meisten Brutvögel beobachten können, aber auch Ringelgans- und Weißwangengansschwärme - besonders im Frühling – gemeinsam mit Schwärmen von rastenden Watvögeln. Zum Schluss ist es Zeit, nach kleinen Vögeln Ausschau zu halten.
4. Tag Ausflug in den nördlicheren Teil des Wattenmeers Ausflug zum nördlicheren Teil des Wattenmeers mit Halt an der Schleuse Sneum Sluse südlich von Esbjerg und mit einem Besuch in der Vogelstation Blåvand Fuglestation. In den Seen bei der Schleuse Sneum Sluse wurden mehrere kleinere Seen angelegt. Hier brüten Tausende von Lachmöwen, deren Geschrei während des ganzen Sommers die Umgebung prägen. Die Möwen schützen verschiedene andere Vogelarten. Ihre unzähligen Augenpaare sind ein guter Schutz vor Raubvögeln wie z.B. der Rohrweihe und dem Wanderfalken, die hier oft vorbei kommen. In einer solchen Situation fliegen alle Möwen auf und versetzen die Raubvögel dadurch in Stress, so dass sie wieder wegfliegen. Der Schwarzhalstaucher, der jeden Frühling zum See kommt, ist dadurch vollkommen von der Anwesenheit der Möwen abhängig. Daher sind die Möwen für das Vogelleben des Sees sehr wichtig. Im Frühling und im Herbst halten sich hier sehr viele Watvögel auf, die den Kleigraben bei Hochwasser als Rastplatz nutzen. Goldregenpfeifer, Kiebitze, Strandläufer, Brachvögel und Pfuhlschnepfen kommen während der Flut regelmäßig über den Deich zum See.

